Romadoria Browsergame Spieletest
Es gibt zwar viele Browsergames, aber nur wenige befassen sich mit dem Genre Strategie und Kampf. Romadoria ist da anders. Denn in diesem Spiel von Looki Games dreht sich alles um das optimale Wirtschaften, die perfekte Strategie für den Sieg und den mutigen Einsatz seiner Streitkräfte im Kampf. Als Feldherr über eine kleine Armee beginnt man, nachdem man sich kostenlos für das Game registriert hat, direkt in seiner ersten Kolonie. Von dort aus wird man im weiteren Verlauf des Spiels die meisten Aktionen durchführen. Dazu gehört unter anderem der Bau von weiteren Gebäuden, das Vorantreiben von Forschungen sowie der Bau von Truppen. Auch Feldzüge werden später von diesem Punkt aus geplant und gestartet. Ist man neu im Spiel, wird man mit einem Tutorial erst einmal mit den wichtigsten Funktionen im Spiel bekannt gemacht.
Der Ausbau der eigenen Kolonie
Am Anfang sollte man dabei seine eigene Kolonie ausbauen. Dies geschieht, indem man sich aus der Menüleiste für Gebäude entscheidet, die man bauen möchte. Man muss dabei berücksichtigen, dass man genug eigene Rohstoffe besitzt, um ein Gebäude auch errichten zu können. Ist dies sicher gestellt, kann man mit dem Bau beginnen. Eine Leiste zeigt dabei an, wie lange der Bau noch dauert, bzw. wann das neue Gebäude fertig gestellt wird. Gebäude wie die Peninsula können dabei mehrfach gebaut werden und bringen dem Spieler Denar, also die Währung im Spiel, ein. Allerdings wird die Bauzeit mit jedem folgenden Gebäude länger. Nach und nach lässt so die eigene Stadt ausbauen. Durch Forschungen und Errungenschaften erhält man weitere Gebäude und auch die Möglichkeit die anfangs noch eher begrenzte Anzahl an Truppen weiter auszubauen. Solange man noch keinen anderen Spieler angegriffen hat oder weniger als 4.000 Ranglistenpunkte auf dem Konto hat, kann man selbst ebenfalls nicht angegriffen werden. Einsteiger haben somit einen ausreichenden Schutz und können sich erst einmal im Spiel selbst zurecht finden.
Im Kampf!
Möchte man aber den Kampf mit anderen Spielern wagen, kann man über sein Menü in der Kolonie Feldzüge planen. Man unterscheidet dabei in Romadoria, ob es sich um offene Kämpfe auf dem Schlachtfeld handelt, ob eine andere Stadt belagert werden soll oder ob im Falle einer erfolgreichen Belagerung in der eroberten Stadt noch ein Kampf direkt in den Straßen der Stadt stattfindet. Vom Gameplay her erinnert das Spiel dabei stark an den Klassikern "North & South". Die Einheiten stehen sich auf dem Schlachtfeld gegenüber, wobei jeder Spieler abwechselnd den Zug einer Einheit festlegen kann. Beide kämpfenden Einheiten führen gleichzeitig einen Angriff aus, nachdem die Trefferpunkte ermittelt werden. Hat eine Einheit keine Punkte mehr, gilt sie als besiegt und scheidet aus dem Spiel aus. Wer zuerst die komplette Armee des Gegner vernichtet hat, entscheidet den Angriff für sich.
Technisch kein Meisterwerk
Optisch präsentiert sich Romadoria recht aufgeräumt und ohne unnötigen Ballast. Die Menügrafiken sind gut erkennbar und erklären sich eigentlich von selbst. Die Grafik im Spiel selbst ist eher durchschnittlich gelungen. Die Gebäude weisen zwar ein paar Details auf, in den Feldzügen selbst sind die Truppen des Spielers allerdings sehr klein geraten. Strategiefans dürfen aber dennoch einen Blick riskieren.