Freeware Blog
Was kann der?
Die etwas Älteren, die schon in den 1980er-Jahren ihren ersten Homecomputer und später einen PC gekauft haben, kennen noch die Frage des Freundes oder der Verwandten: “Und was kann der jetzt alles machen?”. Nun, eigentlich nichts. Denn ein Computer ist damals wie heute nicht viel mehr als eine Ansammlung von zusammengelöteten Kabeln und Chips, mit denen sich ohne die richtige Software im Grunde kaum etwas anfangen lässt. Sehr schnell merkt der stolze Besitzer eines neuen Rechners, dass die Ausgaben für sein Gerät, das er zum Schnäppchenpreis bekommen hat, nur die Spitze des Eisberges sind.
Software – alles hat seinen Preis
Sicher, auf fast jedem neuen Rechner sind einige Standardprogramme vorinstalliert. In der Regel kann der Nutzer Texte schreiben, im Internet surfen und vielleicht sogar eine Grafik bearbeiten. Aber um darüber hinaus einen Nutzen aus dem Gerät ziehen zu können, ist die richtige Software unabdingbar. Oft ist dem Nutzer nicht oder in nicht ausreichendem Maße bewusst, dass die Entwicklung und Erstellung eines Computerprogramms eine sehr anspruchsvolle geistige Leistung darstellt und hierfür häufig sehr viel Arbeitszeit benötigt wird. Dementsprechend ist Software (meist) nicht umsonst zu haben, sondern sie kostet ihren Preis. Eine Ausnahme von dieser Regel bildet die sogenannte Freeware, die, wie der Name schon sagt, frei erhältlich ist.
Ist Freeware “richtige” Software?
Niemand hat etwas zu verschenken und umsonst gibt es auch im Netz nichts. Diese goldene Regel, die jeder immer im Hinterkopf haben sollte, wenn unhaltbare Werbeversprechen ihn wieder einmal in Versuchung führen, findet bei der Freeware ihre Ausnahme. Wie bei jeder Software gibt es auch bei der Freeware gute und schlechte Produkte. Während aber bei gekaufter Software ein schlechtes Produkt ein empfindliches Loch in die Geldbörse reißen kann, dem keine adäquate Leistung gegenübersteht, ist ein schlechtes Freeware-Produkt nur nerven- und zeitraubend. Aber es gibt auch eine sehr große Zahl an guten Freeware-Programmen, die funktional sind und sich hinter den kommerziellen Vertretern ihrer Zunft nicht zu verstecken brauchen.
Wieso verschenkt jemand gute Software?
Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, dass Freeware überhaupt existiert und tatsächlich ganz umsonst verbreitet werden darf. Wichtig ist für viele Softwareschmieden der werbende Effekt. Wenn die neue Version eines Programms, etwa einer Bildbearbeitung oder Spiels, herausgegeben wird, werden ältere Versionen oft als Freeware angeboten. Der Nutzer soll Gefallen an der alten kostenlosen Version finden und dem Wunsch nachgeben, sich die neueste zu kaufen. Andere Software, etwa Antivirenprogramme, werden funktionsfähig, aber mit eingeschränktem Umfang als Freeware verschenkt. Um den gesamten Funktionsumfang freizuschalten, muss der Nutzer zahlen. Dazu gibt es noch Freeware, die sich aus Werbeeinnahmen finanziert.
Gute Freeware
In den Blogartikeln werden einige gute Freeware-Produkte vorgestellt. Z.B. ein Brennprogramm, ein Virenscanner, eine Bürosoftware und ein paar Browserspiele.